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WARUM NICHT JEDER SOCIAL MEDIA KANAL SINNVOLL IST

Generationen und Zielgruppen hängen alle nicht auf derselben Plattform

Ihr Lesefortschritt

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Eines ist gewiss: Die Welt von Social Media hat ihr Händchen im Bereich Marketing, Akquise oder Shopping weit oben und ist wahrscheinlich aus der Welt des Internets kaum mehr wegzudenken. Kein Wunder, dass auch Unternehmen und große Marken sich auf den diversen und umfangreichen Plattformen zeigen, aber auch beweisen möchten. Jeder möchte besonders sein, gesehen werden und sich von den Konkurrenten drumherum abheben – mit Social Media funktioniert dies sogar international.

Egal, welche Ziele für das Unternehmen von Relevanz sind, die breite Masse auf dem Markt kann über Social Media mit hoher Wahrscheinlichkeit erreicht werden. Das ist gut, um die Menschen im Internet für kurze Zeit auf sich selbst oder Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen, jedoch nicht, um ein wirklich organisches Marktwachstum zu erreichen. Mit der passenden Marketingstrategie und der dazugehörigen definierten sowie analysierten Zielgruppe gelangt man schnell an die Menschen, die die Marke wirklich suchen.

Die Zielgruppe ist König

Spätestens wenn Sie sich mit dem Bereich Marketing beschäftigen, wird Ihnen irgendwann das Wörtchen „Zielgruppe“ ins Auge fallen. Die Zielgruppe ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens oder einer Marke. Denn dahinter verstecken sich die Menschen, die Sie letztendlich mit Ihrem Angebot erreichen wollen. Ihre Kunden entscheiden, was der Markt möchte und vor allem, wie die Produkte und Dienstleistungen einer Marke entwickelt werden. Der Kunde (alias die Zielgruppe) ist König.

Ein entscheidender Punkt für den Erfolg ist also, den zukünftigen Käufer zu kennen, am Ende aber auch wirklich zu verstehen. Seine Werte, Bedürfnisse und Emotionen sind ausschlagend für die Kommunikation nach außen. Wie verhält er sich privat und mit welchen Schlagworten ist es möglich, den Kunden/Lead zu binden? All dies sollte in einer Strategie festgehalten werden. Auch Altersspanne und Generation besitzen eine bedeutende Relevanz.
Ein Beispiel: Sie entwickeln Make up-Produkte für den alltäglichen Gebrauch. Ihre Zielgruppe wird hier höchstwahrscheinlich aus mehr Frauen als Männern bestehen. Dennoch sollte auch das gegensätzliche Geschlecht nicht vernachlässigt werden. Verschiedene Alternativen bieten sich nun an, die Menschen zu finden, zu analysieren und daraus resultierend die eigene Marke zu pushen.

Der Social Media Kanal ist abhängig von verschiedensten Kriterien

Bleiben wir bei unserem Beispiel Make up für Frauen und Männer, dann ist bereits klar: Die passende Zielgruppe ist groß. Auch die Altersspanne kann hier nicht unbedingt eingegrenzt werden, da Menschen jeden Alters Interesse an Kosmetik und Schönheit haben.
Die Frage nach dem einen richtigen Social Media Channel ist also zunächst weit weg. Durch das Nutzerverhalten ist es jedoch möglich, jeden aktiven Internetnutzer auf verschiedenen Wegen zu erreichen. Dafür ist nur eines wichtig: für jeden Kanal die eigene Social Media Strategie.

Hier eine Übersicht der relevanten Tools auf den vier wichtigsten Plattformen:

Instagram – ein Allrounder mit 24 h Leben

Vom jungen Hüpfer bis zum User im Alter von (Achtung!) sage und schreibe 113 Jahren sind auf der beliebten Plattform alle vertreten. Die Chancen für eine große Reichweite sind hier auf jeden Fall gegeben. Instagram eignet sich besonders dann, wenn man mit den Menschen „draußen“ interagieren möchte.

Neben dem eigentlichen Sinn von Instagram, Bilder und Videos für alle Welt zu veröffentlichen, sind es vor allem die weiteren Tools, mit denen es möglich ist, sein Leben zu präsentieren. Die sogenannten Stories bieten die Möglichkeit, einen besonderen Moment oder eine besondere Datei für 24 Stunden öffentlich zugänglich zu machen. Diese Kurzlebigkeit macht den Kanal so interessant, denn die User wollen nichts verpassen und sind daher täglich oft mehrmals online. Die Zielgruppe mit einem Aufruf zu erreichen, gelingt also immer irgendwie.
Zusätzlich können Umfragen oder Quizze in den Stories erstellt werden, um immer wieder in den Austausch mit der Community zu kommen. Diese kann mit Likes 24 Stunden lang auf die Bilder reagieren.

Marken oder Unternehmen, welche Produkte anbieten, können auf Ihrer Seite zusätzlich einen Onlineshop integrieren. Über die Funktion des Live-Video lassen sich Veranstaltungen übertragen oder Fragerunden organisieren, bei denen die Community aktiv zuhören, zusehen und schreiben kann.

Facebook ist old but gold

Noch vor der Beliebtheit von Instagram ist Facebook mit extrem vielen Nutzern platziert und weist monatlich 2,96 Milliarden aktive User auf – wobei die Zahl stetig wächst. Vertreten sind hier am häufigsten User zwischen 30 und 49 Jahren.
Facebook dient besonders als Informationsplattform und ist perfekt geeignet, um z. B. auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Auch hier können Bilder und Videos in die Öffentlichkeit gebracht werden und die Besucher können mit Likes und Kommentaren reagieren.

Im Großen und Ganzen sind die Funktionen ähnlich wie bei Instagram, wobei Facebook umfangreicher und auf die Bedürfnisse der älteren Generation ausgelegt ist.

TikTok bietet Videos en masse

TikTok hat die Charts gestürmt und ist eine reine Unterhaltungsplattform. Verschiedene Creator, aber auch private Profile, können täglich unendlich viele Videos veröffentlichen.
Hinterlegt mit Musik sind es auch trendige Tänze, die dann auf der sogenannten „For You“-Page angezeigt werden. Man kann auch hier wieder Likes vergeben und Kommentare unter den Videos hinterlassen.

Das Besondere an dieser Plattform ist, dass die eigenen Videos nicht nur den Follower eines Benutzers angezeigt werden, sondern der breiten Masse, sofern die Hashtags des Videos oder der Sound zu den View-Gewohnheiten der Menschen passt. Es ist also nicht wichtig, wie viele Follower man hat, sondern wie viele Aufrufe.

LinkedIn meets Business

LinkedIn ist die Businessplattform schlechthin. Hier können Unternehmer Mitarbeiter finden, Kooperationen starten und Partnerschaften beginnen.

Die klassische Mitarbeiterfindung bei LinkedIn hat sich in den letzten Monaten und Jahren eher zu emotionalen und menschlichen Themen, aber dennoch weiterhin rund um das Thema Business, entwickelt. Menschen berichten aus Ihren Jobbereichen, teilen Momente, Erfahrungen und Meinungen und versuchen einfach, mit Gleichgesinnten in Kontakt zu kommen.

Hier rät es sich nicht, die gleiche Strategie wie bei Facebook oder Instagram aufzugreifen, sondern eine ganz eigene Taktik auszubauen.

Die richtige Strategie im Marketing

Eine individuelle Strategie für ein Unternehmen kreiert eine Marketingagentur wie das SCHELFWERK.
Wir sind dafür zuständig, mit Ihnen die Ziele für Ihr Business zu definieren und anschließend alle passenden Maßnahmen zu treffen.
Es gibt nicht für jeden Kunden ein und dieselbe Strategie. Durch unterschiedliche Produkte und Dienstleistungen, die Altersspanne der Zielgruppen sowie die Werte und Sprache dieser Gruppen, ergeben sich unterschiedliche Kommunikationswege für ein Unternehmen. Onlinemarketing und Social Media Manager arbeiten im weiteren Verlauf eng miteinander zusammen und entwickeln den richtigen Content – passend zu Ihrer Marke. Zudem wird ein Redaktionsplan erstellt, welcher für ein bestimmtes Intervall Inhalte festlegt.

Regelmäßige Insights liefern Einblicke in die Interaktion und Reichweite der Postings. Ausgehend von diesen Ergebnissen können Strategien angepasst und entwickelt werden.
Der Erfolg im Bereich der Social Media benötigt Zeit, wenn eine nachhaltige Bekanntheit erreicht werden soll – Werbesprüche wie „Erhalten Sie in einem Monat 10.000 Follower“ sind also nicht wirklich glaubwürdig. Wir setzen auf Qualität statt auf Quantität.

Verfasst von: Henrike Angrick

Cover: Envato / ©tonybangkok
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